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News - Berlin ist Deutschermeister der Landesverbände

05.10.2017  MaxWiese-BBV

Berlin ist Deutschermeister der Landesverbände

Vom 30.09. bis 04.10.17 fand das Bundesjugendlager in Heidelberg statt. Bei den Mädchen war in diesem Jahr der Jahrgang 2002 (03) zur DBB u16 Sichtung geladen. Bei den Jungen gingen die 2003er auf die Jagt nach dem nächsten Titel. Mit Landestrainer Robert Bauer und  Verbandstrainer Sven Schultze waren gleich zwei Coaches dabei, welche das BJL bereits in der Vergangenheit mit ihren Mannschaften gewinnen konnten.

 

Das Programm beim BJL umfasst einen Athletiktest, ein Training unter Leitung der Landes- und/oder Bundestrainer, sowie ein Turnier von 8 Spielgemeinschaften. Die Jungen wurden dabei am Sonntag vor dem ersten Spiel am Vormittag noch vom U15-Bundestrainer Kay Blümel und die Mädchen von U16-Bundestrainer Stefan Mienack trainiert.

Die Berliner Delegation (männlihcer Bereich) bestand in diesem Jahr aus folgenden Spielern:

von links nach rechts: Ole Zimmermann (TuS Lichterfelde), Carl Trost (ALBA Berlin), Jan Rüggeberg (Higher Level/BG Zehlendorf), Finn Siedel (Higher Level/ ALBA Berlin), John Ekeagu (ALBA Berlin / früher DBC Berlin), Gian Aydinoglu (ALBA Berlin / früher DBV Charlottenbug), Fynn Fischer (TuS Lichterfelde), Linus Briesemeister (TuS Lichterfelde), Thorben Seithe (DBV Charlottenburg / früher Baskets Dragons Marzahn), Simon Fejer (BLZ/ BBC 90), Clint Hamann (Higher Level / ALBA früher BBC 90), Tayler Schäplitz (DBV Charlottenburg früher BSC)

 

 

 

 

 

Die Berliner Delegation (weiblicher Bereich) bestand aus folgenden Personen:

Vordere Reihe von links nach rechts: Martha Pietsch (TuSLi, früher RSV Eintracht), Inesa Kahrovic (TSC Spandau, früher 1860 Spandau), Evi Henniges (Hermsdorf / ALBA, früher City), Clara Wilke (TSC Spandau / ALBA, früher 1860 Spandau). Clara Kelly (TuSLi, früher RSV Eintracht), Gemma Grüttner Bacoul (TuSLi)

Hintere Reihe von links nach rechts: VT Gülhan Stegmann, LT Heiko Czach, Helen Spaine (TuSLi), Viktoria Klein (Hermsdorf / ALBA, jetzt Umzug nach München und ab dann Jahn München), Leoni Gallus (ALBA), Lina Sontag (TuSLi), Tabea Fox (TuSLi), Lea Wenzel (Hermsdorf / ALBA), Physiotherapeutin Elisabeth Tzschentke, STPT Franziska Winckelmann (Delegationsleiterin und Kampfgericht)

 

Nach der Anreise am Samstag, 30.09.17 absolvierten alle Teilnehmer mit ihren jeweiligen Teams den standardisierten Athletiktest sowie ein Anti-Doping-Quiz. Die Jungs durften dabei als erstes Team das Anti-Doping-Quiz absolvieren in zwei Gruppen duellierten sich die Jungs in einem spannenden Quiz und konnten dabei erste Einblicke in das Anti-Doping System nehmen.

 

Nachdem Kay Blümel die Jungs am Sonntag mit einem letzten Training vor dem ersten Spiel kennenlernen konnte, war es um 16.30 Uhr endlich soweit! Erster Gegner war die Auswahl des Landesverbandes Niedersachsen. Mit einem souveränen Auftritt mit einigen kleinen Wacklern, konnte das erste Spiel gewonnen werden. Der Grundstein für die Mission Platz 1 war damit gelegt.

 

Am Montag standen dann die letzen beiden Gruppenspiele auf der Agenda. Nach einem morgentlichen Spaziergang und einem ausgiebigen Frühstück wurde in einer kurzen Videobesprechung nochmals das Wichtigste für das vorentscheidende Duell gegen die Hessen besprochen. Wie erwartet verlangten die Hessen um ihr hervorragendes Guad-Duo und den 2,10 m großen Philipp Kreile den Berlinern alles ab. Die erste Halbzeit war dabei geprägt vom intensiven Duell der jewiligen Guards. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei sich die Berliner nach 10 gespielten Minuten ein kleines Polster erarbeiten konnten. Einzig die miserable Freiwurfquote (1 von 8) verhinderte eine deutlichere Führung.

Die Berliner nahmen sich für den zweiten Durchgang vor die Hessen bereits in den ersten Minuten zu zeigen, wer das Spiel als Sieger beenden sollte. Mit deutlich mehr Druck und hohem Tempo konnte sich die BBV Auswahl nach der Pause nun endlich absetzen und zeitweise die Führung auf 41:16 ausbauen. Die Hessen wurden dabei ganze 7 Minuten vom Korberfolg abgehalten. Letztlich gewann Berlin auch das zweite Spiel verdient mit 44:31.

 

Im letzten Gruppenspiel warteten die langen Spieler des Team Nords, bestehend aus den Landesverbänden Schleswig-Hosltein, Meckl.-Vormpommern und Hamburg. Mit einer konzentrierten und fokusierten Leistung war auch in diesem Spiel die Körperliche Unterlegenheit kein Problem. Mit einem deutlichen 56:21 Erfolg konnte Berlin die Gruppe auf dem ersten Platz abschließen.

 

Überraschenderweise schlug im "Endspiel" der Gruppe B die Auswahl aus WBV die Bayern deutlich mit 76:35 und sicherte sich somit den Gruppensieg. Früher als erwartet traffen also die beiden Top gesetzten Mannschaften Berlin (1) und Bayer (2) im Halbfinale aufeinander.

Die Berlin gegen Bayern, immer ein Spiel mit höchster Spannung und Knistern in der Luft. Beim einzigen Aufeinandertreffen in der Vorbereitung konnte Bayern das Spiel denkbar knapp mit 31:32 für sich entscheiden. Vor allem Verbandstrainer Sven Schulze, selber mit der Bayernauswahl Sieger des Bundesjungeglagers 1993, wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen. 

Das Halbfinale begann zunächst mit einem kleinen Dämpfer. In der esten Aktion kamen die immer hoch motivierten und emotionalen Spieler von Bayern zu ihrem ersten Dreipunktspiel, nach einer Unaufmerksamkeit von Fynn Fischer. Doch die Antwort folgte promt. Im direkten Gegenzug zog Fynn mit viel Mut und Willen aggressiv zum Korb und verwandelte seinerseits das erste Dreipunktspiel der Berliner. Wie erwartet begeneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei die Berliner mit konzentrierter Defensivarbeit die Bayern oft zum Verzweifeln brachten und sie zeitweise nicht mal über die Dreierlinie kommen liesen. Doch Nachteile beim Rebound-Duell und Punkte an der Freiwurflinie ließ die Bayern weiter im Spiel. Zur Halbzeit stand es 25:17 für Berlin.

Die Bayern um Jakob Hanzalek kamen jedoch besser aus der Kabine und verkürzten den Rückstand nach der Pause auf 4 Zähler. Es entwickelte sich ein Auf und Ab, wobei Thorben Seithe auf Seiten der Berliner mit verbesserter Rebound-Arbeit endlich unter den Brettern die Bälle für Berlin sicherte. Auf der anderen Seite konnte Thorben ebenfalls mit einem aggressiven Zug zum Korb und einem Dreier den Weg für den Sieg ebnen. Letztlich verdient konnten die Berliner das Spiel mit 47:39 für sich entscheiden und den Einzug ins Finale perfekt machen. 

 

Im Finale am Dienstag Abend wartete der Gruppensieger der Gruppe B (WBV), der sich denkbar knapp mit einem Punkt gegen Team Nord durchsetzen konnte. Berlin ging mit breiter Brust ins Spiel, musste aber dem Kampf gegen Bayern Tribut zollen. Trotz guter Abschlüsse, wollte der Ball nicht so recht durch die Reuse. Somit liefen die Berliner schnell einem Rückstand hinterher, der zeitweise sogar 8 Punkte betrug. Durch die nach wie vor gute defensive Arbeit konnte WBV jedoch in Reichweite gehalten werden. Zum Ende der ersten 15 Minuten konnten Finn mit einigen Steals und Fynn mit 11 Punkten in den letzten 3 Minuten das Spiel drehen und zur Halbzeit das Spiel ausgleichen. Mit 21:21 ging es in die Kabine. In der zweiten Hälfte wechselte die Führung in den ersten Minuten, bis sich die Berliner die Oberhand erarbeiten konnten. Fünf Minuten vor Schluss konnte sich Berlin endlich absetzen und mit 10 schnellen Punkten durch Finn und Gian die Führung auf 49:40 ausbauen. Damit war der Widerstand von WBV gebrochen und die 2003er aus Berlin konnten somit das Finale für sich entscheiden!

 

Wir gratulieren den Spielern, die in den letzten 4 Jahren mit ihren Kollegen hart auf dieses Ziel hintrainiert haben. Großen Dank auch an die Vereinstrainer und Eltern, ohne die eine solch professionelle und erfolgreiche Vorbereitung und Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmals explizit an Sven, Max und David für die sehr wertvolle Unterstützung vor Ort und im Training in Berlin!  Mit 9 gesichteten Spielern konnte der Landesverband zudem die größte Anzahl an gesichteten Spielern verzeichnen. Gratulation an Simon Fejer, Gian Aydinoglu, Tylershäplitz, Finn Siedel, Clint Hamann, John Ekeagu, Linus Briesemeister, Thorben Seithe, Fynn Fischer!

 

Bericht der weiblichen 2002er und 2003er

Sonntagvormittag wurde trainiert, bevor am Nachmittag die ersten Gruppenspiele stattfanden.

Im ersten Gruppenspiel für die Mädchen hieß der Gegner Bayern. In einem stets knappen Spiel, erarbeitete sich die Berliner Mannschaft über eine sehr engagierte Verteidigung eine kleine Führung, die am Ende durch einige Ballverluste fast noch verspielt wurde (39:38).

 

Am Montagvormittag ging es gegen die Mannschaft von MDA. Die Berliner Mädchen starten sehr fokussiert und aggressiv in dieses Spiel und erzielten durch einige Ballgewinne „einfache Punkte“. Dieser gute Start half, das ganze Spiel souverän zu kontrollieren (57:36).

 

Am Nachmittag warteten „quasi“ die Gastgeber, das Team der SG Südwest. Leider brauchten die Berlinerinnen etwas Anlauf, um sich auf das sehr körperliche Spiel des Gegners einzustellen und liefen dadurch von Anfang an einen kleinen Rückstand hinterher. Dann aber boten sie dem Favoriten einen tollen Kampf, ließen für einen Erfolg aber zu viele Möglichkeiten zum Punkten liegen. So ging dieses Spiel am Ende knapp verloren (30:38). Trotzdem hatte sich die Berliner Mannschaft durch die Gruppenergebnisse für das Halbfinale qualifiziert.

 

In diesem war der WBV, die Mannschaft die bezwungen werden wollte. Wieder gelang den Berliner Spielerinnen ein guter Start in das Spiel. Gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen aus Nordrhein Westfalen wurde um jeden Ball gekämpft und auch offensiv toll zusammengespielt. Ein paar kleine Fehler am Ende zu viel ließen den WBV schließlich das Spiel gewinnen (41:48).

 

Somit sollte es im letzten Spiel des BJL, des „kleinen Finales“ gegen das Team Nord gehen. Leider zeigte die Berliner Mannschaft in diesem Spiel ihre schlechteste Leistung. Die Gegnerinnen aus dem Norden spielten voller Energie und mit hoher Geschwindigkeit. Die Berliner hatten mehr als große Mühe gegen zu halten und dieses Intensitätsniveau anzunehmen. Zudem fiel einfach nichts mehr in den Korb, selbst einfachste Gelegenheiten blieben ungenutzt. Obwohl man sich nochmals aufbäumte, verlor man dieses Spiel am Ende verdient (28:51).

 

Nach Abschluss aller Spiele (SG Süd gewinnt das Finale gegen den WBV) luden die Bundestrainer (Stefan Mienack, Sascha Bozic & Hanna Ballhaus) 29 Spielerinnen für den 16 DBB-Nominierungs-LG im Dezember 2017 ein.

 

Aus Berlin erhielten Lina & Vicki & Clara W. eine Einladung. Gratulation an die Mädels, ihre Eltern, die Heimtrainer sowie alle weiteren beteiligten Personen.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Heimtrainer für die tolle Betreuung der Mädchen im „Berliner Alltag“ und auch nochmals explizit an Gülhan und Elli und Franzi für die sehr wertvolle Unterstützung vor Ort!

Alle Fotos findet ihr auf Instagram oder auf Facebook. Alle Sichtungen im Überblick gibt es beim DBB.

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